Herrn
Bürgermeister Werner Nafz
Gemeinde Hemmingen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Nafz,

Im Rahmen der Hauhaltsberatungen 2007 stellen wir die folgenden Anträge und bitten um Berücksichtigung:

1. Gemeindevollzugsdienst

Seit drei Jahren hat die Gemeinde einen Vollzugsbediensteten eingestellt. Dies ist auf eine maßgebliche Initiative der Freien Wähler Hemmingen zurückzuführen. Es ist nun angebracht diese Personlastelle zu evaluieren und das Tätigkeitsgebiet näher zu beleuchten. Dem VA wurde im September ein erster Bericht vorgelegt. Nach längerer Zeit nun kann man die Stelle besser einordnen und in ihrer Notwendigkeit bewerten.

Die Verwaltung möge dem Gemeinderat einen Tätigkeitsbericht des Vollzugsbediensteten vorlegen. Daraus ergeben sich dann die einzelnen Aufgabengebiete mit ihre zeitlich Inanspruchnahme und der finanzielle Aufwand dafür.
Nach welchen Kriterien wird der Arbeitseinsatz geplant. Welche Schwerpunkte und Einsatzgebiete ergeben sich daraus?

2. Abwassergebühren

Vor einem Jahr haben wir darüber beraten bei uns in Hemmingen die Abwassergebühren zu splitten und damit gerechter und ökologischer zu gestalten. Festgelegt wurde anhand von gesammelten Erfahrungen anderer Gemeinden (z.B. Möglingen) eine erneute Beratung innerhalb eines Jahres. Wir bitten um Vorlage der Erkenntnisse und Erfahrungen anderer Gemeinden wie Möglingen für weitere Beratungen.

3. Gebäudeenergiepass
Erneut stellen wir unseren Antrag, den wir vor 2 Jahren, zur Erstellung von Gebäudeenergiepässen gestellt haben. Alle öffentlichen Gebäude sollen anhand des Energiepasses sowohl bautechnisch als auch energetisch untersucht und damit ökologisch dargestellt werden. Mit Hilfe dieser Energiepässe wird ein Konzept zur ökologischen Sanierung der öffentlichen Gebäude angeregt. Neue Heiztechniken müssen Einzug halten, denn fossile Energiequellen sind endlich und daher sehr kostbar.

4. Modernisierung der Spielplätze

Die Sanierung der Hemminger Spielplätze steht an. Die Sanierung soll mit alternativen Spielmöglichkeiten und einer naturnahen Konzeption durchgeführt werden. Anstatt auf allen Spielplätzen Schaukel, Sandkasten etc., stellen wir uns Hügel, Bäume, vielleicht eine Handwasserpumpe oder andere alternative Spielmöglichkeiten vor. Keine 08-15 Standardspielplätze, sondern Spielplätze zum Leben und Erleben.

Im Auftrag

Mit freundlichen Grüßen
gez. Eberhard Kammerer


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