Ansprache von Geschäftsführer Jörg Haspel der HemSo GbR anlässlich der Übergabe der Software zum Auslesen der Daten der Photovoltaikanlage.

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Nafz, sehr geehrter Herr Kammerer,
wir möchten uns recht herzlich dafür bedanken dass wir im Rahmen dieser Einweihung die Photovoltaikanlage vorstellen dürfen,
Strom aus Sonne zu gewinnen ist eine tolle Sache, unendlich vorhanden, ohne Schadstoffe ohne umweltschädliche Kohlendioxid-Verursachung
Kurz einige Fakten hierzu
101 Jahre ist es her, dass Albert Einstein den Photovoltaischen Effekt erklärte. 16 Jahre später, nämlich 1921 hat er dafür den Nobelpreis erhalten. Das heißt aber auch, dass es 100 Jahre gedauert hat, bis man die Chancen der Photovoltaik erkannte.
Die globale Erderwärmung, die nachweislich auf die CO 2 Produktion zurückzuführen ist hat diese und andere regenerative Energiequellen sicherlich stark forciert
Die CO2 Zunahme der letzten 5 Jahre betrug weltweit ca. 18 Prozent, in China hat sich der CO2 Ausstoß nahezu verdoppelt. Doch China liegt im Pro Kopf Vergleich immer noch bei einem Drittel von Deutschland.
Eines der wichtigsten Ziele der Menschen muss sein, die Anstrengungen im Klimaschutz zu intensivieren.
Die Photovoltaikanlage hier ist sicherlich nur ein Schritt aber 10 to Kohlendioxidentlastung für die Umwelt ist sicherlich schon etwas, weitere Schritte müssen hier in Hemmingen folgen – eine Biogasanlage ist ja derzeit an der Erstellung.
Wir müssen beginnen, mehr ÖKOLOGISCH ZU DENKEN
Bei der hiesigen Anlage haben wir noch zusätzlich 8000 € in die Hand genommen und die Anlage so aufgebaut, dass die Schule diese sinnvoll nutzen kann, zumal ja auch im Bildungsplan der 4. Klasse steht: „Die Schüler sollen konventionelle und regenerative Möglichkeiten der Energiegewinnung kennen lernen, um die Begrenztheit der natürlichen Ressourcen und um die Dauer ihrer Regeneration wissen sowie bewusst mit ihnen umgehen“
Ein Zitat von Albert Einstein lautet: „Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will“
Besten Dank für ihre Aufmerksamkeit und Herr Arnold wird jetzt kurz die Möglichkeiten der Anlage darstellen.

Jörg Haspel

Anlagenbeschreibung der PV-Anlage
HemSo GbR

Auf dem Dach der Grund, Haupt und Werkrealschule in Hemmingen hat die HemSo GbR eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage errichtet.
Beweggrund dieser GbR ist, einen weiteren Beitrag zur Förderung der regenerativen Energien zu leisten.
Des weiteren soll bei Jugendlichen das Bewusstsein gestärkt werden, das es notwendig ist, weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung anzustreben.
Als Anlagenüberwachung ist eine digitale Schnittstelle vorgesehen, die verschiedenste Leistungsparameter mit dem PC erfassen und verwalten kann. Ebenso ist eine Anbindung an das Internet möglich. Eine visuelle Anlagenkontrolle ist ebenfalls im Anlagenkonzept integriert.
Die HemSo GbR hat sich dazu entschlossen die Photovoltaikanlage nicht mit einer Modulart zu errichten, sondern 4 verschiedene Module zu verbauen. So können die Jugendlichen an einem praktischen Beispiel die verschiedenen Modultypen und Leistungsarten erkennen.
Als Verschaltungstechnik haben wir eine Reihenverschaltung für alle 4 Anlagen gewählt, um so die verschiedenen Modultechniken vergleichbar zu machen.
– Im Vorfeld wurde das Dach nach seiner statischen Belastbarkeit geprüft um bedenkenlos die PV-Anlage montieren zu können.
– Die Modulhaltegestelle sind auf speziellen Bautenschutzmatten aufgestellt, um die neu errichtete Dachhaut nicht zu beschädigen.
– Als Auflastgewichte wurden Betonfertigteile verwendet um die Windsogkräfte aufzunehmen.
– Die Wechselrichter sind auf der Dachfläche an den Modulhaltegestängen platziert um im Schulgebäude keinen unnötigen Platz zu verbrauchen.
– Alle Modulstrings werden vor den jeweiligen Wechselrichtern in vorgeschriebenen HV-Verteiler gesammelt und über DC-Freischaltelemente an die Wechselrichter weitergegeben.
– Als Anlagenüberwachung ist eine Visuelle sowie eine Digitale Schnittstelle eingebaut.
Gesamtleistung der Anlage von 19,450 kWp bei einer Modulfläche von gesamt ca. 157 m². Investitionskosten 118.000,00 €

Jürgen Arnold


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