100 Tage Bürgermeister Schäfer – wie hat er diese
eigentlich selbst so erlebt!?

Es ist noch nicht all zu lange her, da tobte in Hemmingen ein wochenlanger heißer Kampf,
der unseren Ort beschäftigte und die Massen mobilisierte, wie schon lange nichts mehr – es
war der (Wahl- ) Kampf um die Stelle des ersten Bürgers unserer Gemeinde!
Am Ende wurde die Suppe dann gar nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wurde, denn es
kristallisierte sich ein überaus deutlicher Sieger heraus, dessen Arbeit anlässlich seines
ersten (nicht ganz offiziellen) Jubiläums auch von fast allen Seiten überaus positiv
bewertet wurde. Dies war nicht zuletzt einem großen Zeitungsartikel in der letzten Woche
zu entnehhmen.
Wie aber hat er – der Besagte – diesen Aufbruch zu neuen Ufern eigentlich selbst erlebt
und wahrgenommen?
Welche Erfahrungen hat er gemacht und welche Eindrücke gewonnen?

Dies wollten wir Freien Wähler dann doch genauer wissen und haben uns daher aufgemacht
in das Epizentrum der Hemminger Macht, wo uns Herr Bürgermeister Schäfer im Rahmen
eines Interviews bereitwillig Rede und Antwort gestanden hat, wofür wir uns auch an dieser
Stelle noch einmal recht herzlich bedanken wollen!
Beginnen wollen wir an dieser Stelle ausnahmsweise einmal mit dem Schluss (des Interviews),
in diesem Falle dem persönlichen Fazit von Herrn Schäfer, welches mit wenigen Worten
eigentlich schon eine ganze Menge über seinen Gemütszustand nach 100 Tagen Hemmingen
aussagt: „Ich fühle mich wohl in meinem Job!“ Dies ist neben einer positiven Außenwirkung
sicherlich eine mindestens ebenso wichtige Erkenntnis für eine tragfähige und erfolgreiche
gemeinsame Zukunft!
Zu Beginn unseres Gesprächs wollten wir von Herrn Schäfer spontan 3 Schlagworte wissen,
die ihm zu seiner bisherigen Amtszeit einfallen, und nach kurzem Überlegen kam hier neben
eher zu erwartenden Begriffen „Eingewöhnung“ und „Themenvielfalt“ auch noch ein
„Beschnuppern“ zum Vorschein. Um vorschnellen Schlüssen vorzubeugen – es wurde bislang
niemand einem speziellen Schäfer’schen Geruchstest unterzogen, aber dennoch umschreibt
dieser Begriff doch sehr gut die Herangehensweise unseres jungen Bürgermeisters an seine
neue Aufgabe. Er wolle nicht mit der Tür ins Haus fallen und auch das Rad nicht neu erfinnden,
sondern seine Mitarbeiter, den Gemeinderat und nicht zuletzt auch die Bürger Hemmingens
kennen lernen, gleichzeitig aber auch seinen Mitmenschen die Chance geben ihn selbst kennen
zu lernen, um „möglichst schnell im Amt anzukommen“ (Schäfer). Dies reicht von einem offenen
Ohr für die Anliegen der Mitarbeiter über konstruktive Diskussionen im Gemeinderat bis hin
zum Beibehalten der Traditionen seines Vorgängers, die auch ihm sehr wichtig seien, um in
stetem Kontakt mit seinen Mitbürgern zu bleiben. Daher will er auch künftig immer versuchen,
persönlich bei Geburtstagen und Jubiläen vorbeizuschauen und auch den vielfältigen Veranstal-
tungen im Ort möglichst häufig beizuwohnen. Dass ihm dies möglich ist und auch bleibt, liege zum
Einen am Setzen von Prioritäten sowie einer zielgerichteten Arbeitsweise, zum Anderen aber
auch zu einem Großteil an der konstruktiven Zuusammenarbeit im Rathaus. Hier wurde er vom
ersten Tag an wohlwollend aufgenommen, was ihm den Einstieg nach eigener Aussage doch enorm
erleichterte. Er wird von allen Mitarbeitern einschließlich der Amtsleiter ohne Vorbehalte
sowohl mit aktuellen Informationen für das Tagesgeschäft wie auch mit Hintergrundwissen
versorgt, was u.a. auch dabei hilft, nicht in das eine oder andere Fettnäpfchen zu treten,
das durchaus auch in Hemmingen für Neulinge bereitsteht. Auch die Bürger unserer Gemeinde
wurden von Herrn Schäfer aussdrücklich gelobt, denn diese haben ihm nicht nur einen über-
zeugenden Wahlsieg beschert, sondern ermöglichen ihm nun auch sich – trotz einer „praktisch
immer offenen Tür im Rathaus“ (Schäfer) – auf das Wesentliche zu konzentrieren. Hierbei
ist sein Ziel, möglichst schnell seinen Weg zu finden und aus einer Art Beobachterrolle
herauszutreten, um auch eigene Fußspuren hinterlassen zu können – wofür es bereits in
naher Zukunft sicherlich noch viele Gelegenheiten geben wird!
Und in der nächsten Ausgabe von „Hemmingen Aktuell“ lesen Sie, welche negativen Erfahrungen
unser Bürgermeister bislang gemacht hat, welche „Kultur“ er in Hemmingen unterstützen möchte
und auch den Privatmann Thomas Schäfer werden wir etwas näher kennen lernen.

Für die Freien Wähler
Günter Ramsaier, Joachim Schäufelin und Haiko Steckdaub


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