Wie schnell vergehen doch acht Jahre? Es ist schon wieder soweit. Am 17. Dezember wählt Hemmingen einen Bürgermeister für die kommenden acht Jahre. Der bisherige Amtsinhaber hat sich für eine weitere Periode beworben – ernsthafte Konkurrenz ist nicht angetreten.

Draußen pfeift der kalte Wind, drinnen ist es gemütlich und warm. Da liegt die Verlockung nahe, die Wahl den Anderen zu überlassen. Es kann ja nicht viel schiefgehen, sollte man meinen. Doch gerade hier, und vor allem mit Blick auf den Bürgermeister-Wahl-O-Mat-Artikel in der Raspel, halten wir es für besonders wichtig, mit einer hohen Wahlbeteiligung und der Stimmabgabe für Herrn Schäfer unseren Bürgermeister zu unterstützen, in seinem Amt zu stärken und seine bisher geleistete Arbeit damit wertzuschätzen.

Beim Durchlesen des oben erwähnten Raspel-Artikels drängt sich einem der Eindruck auf, dass die Bürger in den letzten acht Jahren, zumindest aus Sicht der SPD, nicht in Entscheidungen einbezogen wurden.

Doch mit der Bürgerfragestunde zu Beginn jeder Gemeinderatssitzung in Verbindung mit der Bereitstellung der Sitzungsunterlagen auf der Homepage der Gemeinde, sowie der Auslage in der Bibliothek, wurde ein gutes Werkzeug für die Bürger geschaffen, sich kommunalpolitisch bei relevanten Themen einzubringen und sich Gehör zu verschaffen.

Gleichfalls wurden öffentliche Informationsveranstaltungen zu wichtigen Themen, die die Bürger oder Teile der Bürgerschaft betreffen nicht gescheut. Den betroffenen Bürgern wurde damit die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen und Vorschläge und Anregungen zu äußern, die dann auch Eingang in die Entscheidungen des Gemeinderates fanden.

Seit 2012 findet jährlich der Neujahrsempfang am 3. Sonntag im Januar statt. Eine Möglichkeit sich über das im letzten Jahr Erreichte und das im neuen Jahr Geplante zu informieren.

Kaum eine Jahreshauptversammlung, auf der Herr Schäfer nicht anwesend war, um sich zu informieren was läuft und wo es klemmt.

Auch die neuen Medien haben mit ihm Einzug ins Rathaus gehalten. Ob Twitter, Facebook oder Instagram – alle relevanten Informationen werden ebenso über diese Plattformen den Bürgern mitgeteilt und bindet gerade auch die jüngeren Generationen mit ein.

Daneben fanden regelmäßig angekündigte „Bürgersprechzeiten“ während des Wochenmarkts statt.

Außerdem steht jedem Bürger frei, vom Angebot der „offenen Tür“ im Rathaus Gebrauch zu machen. Wir können die Bürgernähe sowie deren Beteiligung von Seiten Herrn Schäfers nur bekräftigen.

Doch allen Leuten recht getan ist eine Kunst die KEINER kann …
So wird sich immer etwas finden, mit dem nicht alle vollauf zufrieden waren. In acht Jahren Amtszeit stehen unwillkürlich auch mal Entscheidungen an, die dem Einen oder Anderen nicht so gefallen. Und die Kritik im Nachgang ist um ein vielfaches einfacher als die wichtige Entscheidung am Anfang.

Man kann vielleicht der Meinung sein, dass eine Andere oder ein Anderer die Aufgaben des Bürgermeisters von Hemmingen besser meistern wird. Dann sollte man aber auch die Kraft und den Mut aufbringen, nach diesem Menschen zu suchen und nicht die Wählerinnen und Wähler dazu auffordern, einen leeren Stimmzettel abzugeben. Das ist der einfachste und billigste Weg. Das ist einer Traditionspartei – wie es die SPD nun mal ist – nicht würdig.

Daher appellieren wir an Sie, das große Ganze im Blick zu behalten und, sofern Sie mit der Arbeit Herrn Schäfers in den vergangen acht Jahren nicht gänzlich unzufrieden waren, ihm dies mit Ihrer Wahlbeteiligung und Ihrer Stimme wertzuschätzen.

Damit bestätigen Sie seinen unermüdlichen Einsatz für Hemmingen und seine Bürger.

Für Fraktion und Ortsverein

Sabine Waldenmaier


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