Liebe Leserinnen und Leser,

der Kalender zeigt die letzte Seite, Sie halten das letzte Mitteilungsblatt in Ihren Händen, der Gemeinderat traf sich zu seiner letzten Sitzung, kurz: Weihnachten steht vor der Tür.

Es ist also Zeit für einen kurzen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr.

Was lief im zu Ende gehenden Jahr, wobei die Zusammenstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

  • Verpflichtung von BM Schäfer für weitere 8 Jahre,
  • Fertigstellung des Bahnübergangs Hälde – Schwieberdinger Straße,
  • Bezug des neuen Feuerwehrgerätehauses unter großem Engagement der Kameraden der Feuerwehr,
  • Bezug des KiGa Hälde.

Ein kurzer Ausblick auf das Jahr 2019 sei mir auch gestattet:

  • Fertigstellung der Seestraße,
  • Abriss des VOBA-Gebäudes und Neubau von zwei Häusern mit 21 betreuten Wohnungen, VOBA-Filiale und Tagespflegeeinrichtung,
  • Planung eines neuen Wohngebiets südlich der Pestalozzistraße,
  • Neue Gesichter in der Verwaltung, diese wird jünger und weiblicher!!!
  • Kommunalwahl am 26. Mai 2019

Einige kritische Anmerkungen zur wohl wichtigsten Aufgabe, deren Verwirklichung von uns in Angriff genommen wurde, möchte ich noch machen.

Die Planungen für die Sanierung und Erweiterung der Glemstalschule mussten wegen der exorbitanten Preissteigerungen gestoppt werden. Das Planungsbüro Drees und Sommer hat Kosten in Höhe von ca. 30 Millionen Euro prognostiziert, dabei aber weder die Ausstattung, noch die Gründung, noch die Preissteigerungen und schon gar nicht die Finanzierungskosten mit eingerechnet. Fasst man alles zusammen, kommen realistisch 40 Millionen Euro zusammen. Das gibt weder der Schwieberdinger noch der Hemminger Gemeindehaushalt her, selbst wenn man die möglichen Fördermittel in Höhe von 5 Millionen Euro abzieht.

Eine Reduzierung dieser Kosten ist nur mit einer deutlichen Verkleinerung des Baukörpers möglich. Diese kleinere Variante sieht ein Entwurf aus dem Jahre 2016 vor und darauf müssen wir aufbauen.

Dann ist es auch realistisch möglich, dass die nächsten Fünftklässler die Fertigstellung der Umbaumaßnahmen noch als Schüler erleben werden.

Dies allerdings nur dann, wenn sich nicht unerwartete sächliche Schwierigkeiten auftun – wie z.B. Schwierigkeiten bei der Gründung des Bauwerkes.

Dies allerdings auch nur dann, wenn alle an dem Projekt Beteiligten sich auf das Projekt konzentrieren, wenn also nicht immer wieder neue Gräben geöffnet werden, deren Überwindung Zeit, Kraft und Energie kosten, welche dann bei der Erledigung der wichtigen Aufgaben fehlen.

Es will mir nicht in den Kopf gehen, dass es immer noch einige Mitglieder sowohl der Schulgemeinschaft als auch des Gemeinderates gibt, welche die mit großer Mehrheit demokratisch getroffene Entscheidung gegen die Oberstufe an der Glemstalschule nicht akzeptieren wollen und mit allerhand Ränken und Kniffen diese immer wieder ins Spiel bringen.

Diese Aktionen sind mit Sicherheit kontraproduktiv für den Fortschritt bei der Planung der Sanierung der Glemstalschule, denn sie kosten allen am Projekt Beteiligten – wie schon erwähnt – nicht nur Zeit, sondern auch sehr viel Kraft und Energie für das Wesentliche.

Wir appellieren an alle am Schulleben Beteiligten, keine Nebenkriegsschauplätze mehr zu öffnen, dann schaffen wir es, schnellstens in die Sanierung der Glemstalschule einzusteigen und ein Projekt, das uns allen sehr am Herzen liegt endlich in Angriff nehmen zu können.

Wir Freien Wähler wünschen Ihnen liebe Leserinnen und Leser ein frohes aber auch besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, erfolgreiches vor allem aber auch gesundes Jahr 2019.

Wolfgang Gerlach                                                                                      Sabine Waldenmaier

Fraktionsvorsitzender                                                                               Ortsvereinsvorsitzende


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