Am vergangenen Dienstag trafen sich die Mitglieder der Strohgäuwasserverbandsversammlung zu ihrer turnusmäßigen Sitzung.

Die Tagesordnung war dieses mal überschaubar.

Basierend auf dem von der StroWa in Auftrag gegebenen Infrastrukturgutachten wurde der Tiefbrunnen aus dem Jahr 1950 im Strudelbachtal auf bauliche Mängel untersucht. Baulich ist alles in Ordnung. Um den aktuell sehr niedrigen Pegelstand einordnen zu können, sollen die historischen Pegelstände mit den aktuellen verglichen werden.

Ebenfalls folgend aus dem Gutachten muss eine Kammer des Hochbehälters in Heimerdingen aus der Gründerzeit der StroWa, erbaut 1880, mittelfristig saniert werden

Die Dritte zeitnah empfohlene Maßnahme ist die Anschaffung eines fahrbaren Notstromaggregates um ca. 130.000 €.

Haupttagesordnungspunkt war jedoch der Baubeschluss über die Erneuerung der Trinkwasserleitung vom Hochbehälter Münchingen zum Pumpwerk Glemstal. Bei der bestehenden Leitung mit einem Durchmesser von 150 mm kommt es altersbedingt immer wieder zu Rohrbrüchen. Auch weist sie starke Inkrustationen auf. Die Gesamtkosten der neuen Leitung mit einem Durchmesser von 300 mm liegen bei voraussichtlich 3,3 Mio. €.

Zur Sicherung der Löschwasserversorgung der bisher an der alten Leitung angeschlossenen landwirtschaftlichen Betriebe und Häuser entlang der Straße nach Schöckingen werden einige Hydranten eingebaut.

Im März 2022 soll der Bau der neuen Leitung mit einer Gesamtlänge von 3,7 km begonnen werden.

Wir danken dem Team der StroWa, im Büro oder draußen vor Ort, für ihre Arbeit zu Sicherung der Wasserversorgung im Strohgäu.

Für die Fraktion der Freien Wähler

Günter Ramsaier



 


Kommentar schreiben

Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.


Kommentar



    • 24.11.2021
    Nächstes Treffen
    • 26.01.2022
    Nächstes Monatstreffe