Der Gemeinderat hat in einer der letzten Sitzungen mehrheitlich beschlossen, einen Sicherheitsdienst mit der Überwachung der Örtlichkeiten in Hemmingen zu beauftragen.

Die Mehrheit des Gemeinderates ist der Meinung, hierdurch der von einer Minderheit der Jugendlichen verursachten Lärmbelästigung, Verunreinigung und der Sachbeschädigung wie jetzt an der Schule geschehen, vorzubeugen.

Die Jugendlichen dürfen sich auf dem Schulplatz, am Kaiserstein und auf dem Seedamm aufhalten, allerdings müssen sie sich hierbei auch an Regeln halten. Bei der Vorstellung des Sicherheitsdienstes im Verwaltungsausschuss hat der beauftragte Sicherheitsdienst zugesichert, die Jugendlichen nicht nur zu vertreiben, sondern auf Sie zuzugehen, und das Gespräch zu suchen, um auf eventuelles Fehlverhalten hinzuweisen.

Dass sich Jugendliche auf öffentlichen Plätzen treffen, gab es schon zu allen Zeiten, und dies wird es hoffentlich auch in Zukunft geben. Diese Treffen sind nicht nur, wie von vielen Erwachsenen verschrien, ein Herumlungern und Komasaufen, sondern ein wichtiger Teil unserer Sozialprägung .

Natürlich heiße ich es nicht gut, wenn es Sachbeschädigungen gibt oder die Teens mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommen, aber dies sind immer nur Minderheiten, so wie eine Minderheit der Erwachsenen z.B. den Haus- oder Sperrmüll am Straßenrand oder im Wald entsorgt.

Da ich selbst gegen eine Beauftragung des Sicherheitsdienstes gestimmt habe, und der Meinung bin, dass wir in Hemmingen auch ohne Sicherheitsdienst auskommen, möchte ich an alle Jugendlichen appellieren, nichts kaputt zumachen, euren Abfall wieder aufzuräumen und Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen

Denn Hemmingen geht uns alle an !

Joachim Schäufelin


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    • 16.03.2019
    • 16.03.2019